Einsätze und Aktivitäten 2011
 
21.10. 2011 Ungewöhnlicher Einsatz bei den Stadtwerken in Erlangen
22-23.10.2011 MOT-Marsch 2011
09.10.2011 Alle Jahre wieder - Fürther Erntedankfestzug
24.09.2011 Technisches Hilfswerk unterstützt Vietnam-Hilfe
11.09.2011 Faszination Helfen – Ein voller Erfolg
29.07. - 06.08.2011 22.BR-Radltour quer durch den Freistaat
23-24.07.2011 14.Sommernachtsball
8-9.07.2011 GFB-Übung 2011 in Ingolstadt
25.06.2011 3. Sonnwendfeuer im Fürther THW
25.06.2011 Classic-Openair im Fürther Stadtpark
05.06.2011 Metropolmarathon 2011
04.06.2001 Wettkampf der Rettungsdienste in Fürth
04.06.2001 Sportwochenende in der Kleeblattstadt
31.05.2011 Bombenfund fordert Sicherheitskräfte in Fürth raus
29.05.2011 Scheunenbrand in Weiher / Uttenreuth
28.05.2011 Acht Helferanwärter meistern die Prüfung der Basis 1 mit Bravour
21.05.2011 3. Internationales Magirus-Deutz Treffen
01.04.2011 Fürther THW baut saubere Energieerzeugung weiter aus
03.02.2011 Wasserversorgung für festsitzenden Binnenschiffe


Ungewöhnlicher Einsatz bei den Stadtwerken in Erlangen

Seit dem 21. Oktober kämpften Einsatzkräfte von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk gegen den Schwelbrand im Kohlenbunker bei den Stadtwerken Erlangen. Um die 12.000 Tonnen liegen dort in einem ca. 3000 qm großen Kohlebunker. Das Heizmaterial musste zum ablöschen mehrmals umgeschichtet werden da die glimmenden Kohlen zum Teil in 4-6 Metern Tiefe lagen. Mit Wärmebildkameras der Feuerwehr wurden die bis zu 300 Grad heissen Brandnester lokalisiert und ausgehoben. Dazu waren ein Bagger sowie zwei Radlader im Kohlebunker im Einsatz. In einer spektakulären Kranaktion wurden die Radlader sowie der Mobilbagger mit einem 220 Tonnen Autokran über die 18 Meter hohe Betonmauer des Bunkers gehoben.

Seit über einer Woche baggern die ehrenamtlichen aus Erlangen und Fürth bei den Stadtwerken. Die arbeiten finden im Bunker unter Atemschutz statt, dazu werden die THW-Einsatzkräfte von der Feuerwehr Erlangen mit Langzeitatemschutzgeräten ausgestattet die je nach Person zwischen 60 und 90 Minuten Luft zu Verfügung stellen.

 






Kraftfahrerausbildung Mot-Marsch 2011

Mitte Oktober führte der THW-Ortsverband Fürth seine jährliche Kraftfahrerausbildung „Mot-Marsch“ (motorisierter Marsch) durch. Diese Sonderausbildung ist seit Jahren bei den Kraftfahrern des Fürther THW sehr gefragt. Die Strecken sind von Jahr zu Jahr unterschiedlich gestaltet.

22-23.10.2011 | Die Großschadensereignisse der letzten Jahre im Inland aber auch im Ausland machten es notwendig das große Fahrzeugkolonnen des Technischen Hilfswerks mit zum Teil 20-40 Fahrzeugen auf den Verkehrswegen in die Katastrophengebiete unterwegs waren. Diese Kolonnen werden nach der StVO als geschlossene Verbände bezeichnet die mit einer Kennzeichnung (blaue Beflaggung) und ggf. Sonderrechte als ein Fahrzeug zu sehen sind. Aus diesem Grund ist es für zivile Verkehrsteilnehmer verboten, sich zwischen den Fahrzeugen der Kolonne einzureihen. Das Ziel des geschlossenen Verbandes ist es mit den Fahrzeugen der Kolonne möglichst schnell und in einem Stück, das Ziel zu erreichen.

Hohe Anforderungen kommen somit auf die THW-Kraftfahrer zu, die auf die vorgeschriebenen Abstände nach §27 der StVO achten müssen damit die Kolonne auch als geschlossener Verband bestehen bleibt. Hierbei üben die THW-Einsatzkräfte z.B. auch, ihre Geschwindigkeit nicht nach dem Vordermann zu richten, sondern sich am Hintermann zu orientieren. Wird der Hintermann langsamer, muss der Vordermann auch seine Geschwindigkeit reduzieren. Das führt sich dann bis an die Kolonnenspitze fort. Für das Führungsfahrzeug ist es nur sehr schwer ersichtlich ob der Verband geschlossen ist da der Abstand vom ersten bis zum letzten Fahrzeug, abhängig von der Anzahl der Fahrzeuge, mehrere Kilometer betragen kann. Deshalb ist es auch zwingend notwendig über den BOS-Funk immer in Kontakt zu bleiben. Diese Aufgabe übernimmt in der Regel das Schlussfahrzeug.

11 Fahrzeuge wurden am Freitag entsprechend vorbereitet, geprüft und mit der Kolonnenbeflaggung ausgestattet. Im Anschluss gab es dann noch eine Unterweisung bei der die Helfer über die Verhaltensweise und mögliche Gefahren im geschlossen Verband sowie über Neuerungen im Straßenverkehr unterrichtet wurden.

Am Samstag starteten die Fürther Kraftfahrer pünktlich um 7 Uhr in der THW-Unterkunft an der Mainstraße. Der Weg war das Ziel, denn die Strecke war nur auf der digitalen Karte bekannt und somit kannte keine die Straßenverhältnisse. Vorgabe war wie jedes Jahr die Autobahnen nur für die Heimreise am Sonntag zu nutzen. Auch die breiten Schnellstraßen waren nur bedingt zu verwenden. Im Führungsfahrzeug musste man sich ständig nach den örtlichen Gegebenheiten orientieren und z.B. Brückenhöhen oder Gewichtsangaben der Brücken immer im Auge behalten. Gegen 17 Uhr erreichte die Kolonne das Ziel in Teublitz.

Die Rückreise trat die Fürther Mannschaft am Sonntag gegen 9:30Uhr an. Nach Ankunft im Ortsverband wurden die Fahrzeuge gewaschen und wieder einsatzbereit gemacht. Zurückgelegt wurden an diesem Wochenende an die 600 km auf Dorf-, Land-, und Verbindungsstraßen.





Alle Jahre wieder - Fürther Erntedankfestzug 

09.10.2011 | Bei herbstlichen Temperaturen aber zeitweise mit Sonnenschein fand der traditionelle mittelfränkische Erntedankfestzug in der Kleeblattstadt statt. 76 Gruppen, Festwagen und Spielmannszüge präsentierten sich auf der 3km langen Strecke zwischen der Fürther Südstadt und dem Rathaus. Die Königin der fränkischen Kirchweihen lockte nach Angaben aus dem Rathaus wieder 100.000 Zuschauer an die Strecke. Der Bayerische Rundfunk übertrug den gesamten Umzug, wie die Jahre zuvor schon, live.

70 ehrenamtliche Einsatzkräfte des Fürther THW waren wieder mit verkehrsregelenden Maßnahmen und der Streckensicherung beim Erntedankfestzug eingesetzt. In der Fußgängerzone sicherte zusätzlich die Fürther Jugendgruppe die Zugstrecke. Weiterhin wurde auch wieder das Zugende mit zwei Schlussfahrzeugen begleitet und abgesichert.

 





Technisches Hilfswerk unterstützt Vietnam-Hilfe

Mit Gliederzügen,  einem Sattelzug und Manpower unterstütze das bayerische THW den Verein „Medizinische Hilfe für Vietnam e.V.“ bei der Überführung von medizinischen Ausstattungsgegenständen. Aus zahlreichen Pflegeheimen in Mittelfranken wurden Krankenbetten sowie Mobiliar in das Zwischenlager nach Weiden transportiert.

Die Medizinische Hilfe für Vietnam bringt Medizintechnik, orthopädische Hilfsmittel und Medikamente in Krankenhäuser, Frauen-, Kinder- und Leprakliniken und sozial-medizinische Einrichtungen wie Schulen für blinde, taubstumme oder geistig behinderte Kinder, Vereine für körperbehinderte Menschen, Rehabilitationszentren für Drogenabhängige oder Gesundheitsämter für TBC und Malaria.

Jährlich, in gemeinsamer Absprache mit den Verantwortlichen des Gesundheitsamtes einer Provinz, der Leitung der medizinischen bzw. sozialmedizinischen Einrichtung und den Patienten, werden die am dringendsten benötigten medizinischen Hilfsgüter ausgewählt und  erworben. Die medizinische Hilfe für Vietnam beteiligt sich weiter an der Aus- und Weiterbildung von medizinischem Fachpersonal in Vietnam und Deutschland.

Die Logistikfahrten und das Unterstützungspersonal aus den überwiegend mittelfränkischen Ortsverbänden wurden von der THW-Geschäftsstelle Nürnberg geplant und organisiert. Die Ortsverbände Fürth und Schwabach beteiligten sich mit ihren Gliederzügen samt Fahrern, der Landesverband Bayern stellte seinen Sattelzug zu Verfügung der vom Ortsverband Fürth geführt wurde.

Wie die Jahre zuvor wurden fast täglich mittelfränkische Pflegeheime angefahren um die rund 25 Tonnen Betten, Schränke und weitere medizinische Ausstattung aufzunehmen. Die Ladearbeiten wurden unterstützt durch die örtlichen THW-Ortsverbände. Die gesammelte Ladung wurde letztendlich in die Ostmark-Kaserne in Weiden transportiert und von dort aus in einem Überseecontainer in den nächsten Wochen auf die lange Reise geschickt. Rund 1500 Kilometer waren die Ehrenamtlichen aus Fürth in einer Woche unterwegs. Sämtliche Arbeiten wurde dabei in den Abendstunden und am Wochenende erledigt.

 



Faszination Helfen – Ein voller Erfolg

11.09.2011 | Strahlender Sonnenschein und Temperaturen um die 28°C haben dem Tag der offenen Tür der Fürther Einsatzorganisationen weit über 1000 Besucher beschert. THW, Feuerwehr, BRK, DLRG und Polizei stellten am 11.09.2011 ihr Leistungsspektrum den Besuchern vor.

Die Problematik mit der Wehrpflicht hatte die ehrenamtlichen Organisationen dazu bewegt, den Sonntag ausgiebig zu nutzen, um Freiwillige für die Organisationen zu werben. Das Fürther THW hatte dabei die Initiative ergriffen und durch die sehr guten Kontakte ins Fürther Rathaus den Zentrum der Stadt, die begehrte Fürther Freiheit für diese Aktion gewinnen können. Durch die guten Kontakte und die enge Zusammenarbeit mit den anderen Organisationen hat das Fürther THW auch die Partner von Feuerwehr, BRK, DLRG und die Polizei mit ins Boot geholt.

Gemeinsam präsentierten sich alle Organisationen an ihren Ständen der Öffentlichkeit. Neben den Besuchern und der Stadtführung überzeugten sich auch mehrere Landtags-, Bundestags- und Europaabgeordnete von der Leistungsfähigkeit der ehrenamtlichen Einsatzkräfte aus der Kleeblattstadt. Das Fürther THW war dabei immer gut besucht, wo sonst kann man schließlich einen 12 Tonnen Radlader steuern oder mit Hebekissen einen LKW anheben. Dazu gab es noch reichlich Vorführungen der Fachgruppen und Bergungsgruppen. Von der Betonkettensäge bis zum Leiterhebel wurde den Besuchern das gesamte Leistungsspektrum des Technischen Hilfswerk präsentiert. Das Fürther THW mit seiner Jugendgruppe zeigte am Tag der offenen Tür  in gewohnter Weise (blaue) Farbe und überzeugte die Besucher von der Leistungsfähigkeit der THW-Ehrenamtlichen.

Bilder: Levent Weber, Thorsten Feist








BR-Radltour


GFB-Übung 2011 in Ingolstadt

8-9.07.2011 | Anfang Juli fand die GFB-Übung 2011 auf dem Bundeswehrgelände in Ingolstadt statt. Alle Ortsverbände aus dem Geschäftsführerbereich (GFB) Nürnberg waren bei dieser Übung eingebunden. Jeder Ortsverband stellte auf dem großflächigen Gelände sein Potenzial mit seiner Einheit vor. Verschiedene Übungsvorgaben mussten dabei von den Bergungsgruppen und Fachgruppen erfüllt werden.

Das Fürther THW schickte seine zwei Fachgruppen zur GFB-Übung. Die Fachgruppe Infrastruktur versorgte am Gelände den Küchenbereich und die Sanitärzelte mit Frischwasser. Dazu wurden mehrere Hundert Meter Trinkwasserschläuche verlegt, ähnlich wie am Fürther Sommernachtsball. Auch das Abwasser wurde in vorbereitete Behälter gepumpt.
Die Fachgruppe Räumen musste verschiedene Stellen auf dem Gelände planieren sowie die mitgeführte Sandsackfüllmaschine befüllen.  Zusätzlich wurden noch mit dem Anbaugerät der Bergeräumgerätes Gräben gezogen. Auch beim Fahren im Gelände konnte man die Fähigkeiten des Zettelmeyers intensiv testen.

 





3. Sonnwendfeuer im Fürther THW
 
25.06.2011 | Die Tradition wurde Ende Juni fortgeführt. Die Wetteraussichten waren nicht die besten aber pünktlich zum anfeuern machte der Nieselregen eine längere Pause. Für warme Temperaturen sorgte schließlich das Sonnwendfeuer und für die Stimmung die zahlreichen Besucher. Den Brandschutz sicherten diesmal die Kollegen und Freunde der FFW Poppenreuth.

Wieder pünktlich um 21 Uhr wurde der Holzhaufen angezündet, davor wurden natürlich Polizei, Leitstelle und Flughafen über das Großfeuer informiert. Der vorangegangene Nieselregen hatte auch was gutes, schließlich minderte er die Brandgefahr um das Sonnwendfeuer und sorgte für eine staubfreie Veranstaltung.

 




Classic-Openair im Fürther Stadtpark

25.06.2011 |  Bei sommerlichen Temperaturen lockten letztes Jahr die Klänge der verschiedenen Orchester mehrere Tausend Zuschauer bis Mitternacht in den Fürther Stadtpark. Selbst nach Ende der Veranstaltung blieben zahlreiche Besucher auf den Wiesen liegen und nutzten die laue Nacht zu einem Nacht-Picknick. Dieses Jahr hatten die Veranstalter und Zuschauer nicht so viel Glück, doch bei leichtem Nieselregen und kühlen Temperaturen kamen dennoch um die Tausend Besucher zum Classic-Openair im Fürther Stadtpark.

Das Fürther THW sorgte wieder für eine umfangreiche Infrastruktur im Stadtpark. Ein halbes Dutzend Zelte wurde mit Trinkwasser versorgt. Dazu wurde mehrere hundert Meter PE-Leitung verlegt. Zusätzlich lieferte das THW den benötigten Strom für dieses Event.


Metropolmarathon 2011

Die 5. Auflage des Metropolmarathons lockte nach Angaben des Veranstalters wieder geschätzte 6000 Sportler in die Kleeblattstadt. Dazu kommen auch wieder Hunderte Helfer aller Organisationen und Vereine, sowie das Technische Hilfswerk. Mehrere Läufe wurden an dem Wochenende angeboten doch der aufwendigste war wie in den letzten Jahren der Metropolmarathon.


05.06.2011
| Zum Jubiläumsjahr 2007 der Kleeblattstadt entstanden geht der Metropolmarathon nun in die fünfte Auflage. Auch dieses Jahr waren wieder 6000 Sportler in allen Disziplinen und Altersklassen am Start. Angefeuert wurden sie von zahlreichen Zuschauern, Tanzgruppen und Bands entlang den Laufstrecken. Das Highlight des dreitägigen Sportwochenendes war natürlich der Marathon. Neben dem Marathon und dem Halbmarathon gab es auch noch einen Staffellauf sowie die Bürgermeisterstaffel. Letzteres teilen sich die Oberbürgermeister der Städte Fürth, Erlangen und Nürnberg. Die Bahn-Staffel wurde sogar von Deutsche-Bahn-Chef Rüdiger Grube höchstpersönlich angeführt.

Der gesperrte Straßenbereich war dieses Jahr etwas geringer da es nur eine Halbmarathon-Strecke  gab und die Marathonläufer diese zweimal laufen mussten. Dennoch führte die Laufstrecke durch viele Fürther Stadtteile, so dass die Läufer möglichst viel von der Kleeblattstadt erleben und sehen konnten. An der Strecke wurden erneut zahlreiche Verpflegungsstationen für die Teilnehmer aufgestellt und durch ehrenamtliche aus Vereinen, Gemeinden und Hilfsorganisationen betreut.

Für die Streckensicherung wurden um die 100 Einsatzkräfte vom Technischen Hilfswerk Fürth und Erlangen entlang den Laufstrecken eingesetzt. Die Verteilung der Absperrposten und Aufgabenverteilung wurde eng mit Polizei und Stadt Fürth abgestimmt.

An dieser Stelle bedankt sich der Ortsverband Fürth bei den Kollegen aus Erlangen für die reibungslose Unterstützung bei dieser Großveranstaltung. Wieder einmal mehr kam das modulare System des THW zur Geltung. Als Einsatzorganisation des Bundes präsentierte sich das Technische Hilfswerk professionell in der Öffentlichkeit und überzeugte mit Kompetenz und Leistungsbereitschaft.


Wettkampf der Rettungsdienste in Fürth

04.06.2001 | Professionelle Wettbewerbe für Mitarbeiter der Rettungsdienste sind in Deutschland bisher weitestgehend unbekannt. In vielen englischsprachigen Ländern haben solche sogenannten EMS Challenges oder EMS Competitions eine lange Tradition und sind in der Szene sehr beliebt. EMS dabei steht für Emergency Medical Service, übersetzt Rettungsdienst. Eine EMS Challenge ist ein Wettbewerb, bei dem mehrere Teams in unterschiedlichen rettungsdienstlichen Disziplinen gegeneinander antreten. Durch ein Regelsystem werden aus den Teams Finalisten und schließlich die Gewinner ermittelt. Bei den großen nationalen Challenges in den USA treten teilweise über einhundert Teams den Wettstreit gegeneinander an.

Das Fürther THW unterstützte mit einer Bergungsgruppe den Wettkampf im Golfpark in Fürth. Auf dem Gelände des BRK Katastrophenschutzzentrums wurden mehrere Wettkampfstationen aufgebaut. Eine davon stellte das Technische Hilfswerk. Simuliert wurde ein umgestürztes Baugerüst mit verschütteten Personen die vom THW geborgen und vom Rettungsdienst versorgt wurden.




Sportwochenende in der Kleeblattstadt

04.06.2001 | Das Sportwochenende in der Kleeblattstadt läuft bereits voll auf Hochtouren. Einen Tag vor dem Metropolmarathon starteten am Samstag der 3. Kids-Marathon. Bevor am Sonntag die großen Sportler auf die 42 Kilometer lange Strecke gehen testeten die kleinen heute schon ein paar Meter der Strecke. Viele der Nachwuchs-Athleten waren hier noch mit Windeln und Kinderwägen unterwegs.

Das Fürther THW sicherte bereits am Samstag die Schülerläufe im Stadtgebiet mit 10 Ehrenamtlichen. Der Showdown folgt am Sonntag, um die 100 THW-Einsatzkräfte werden gemeinsam mit der Polizei und der Feuerwehr die Laufstrecke des  5. Metropolmarathon absichern.



Bombenfund forderte Sicherheitskräfte in Fürth raus

31.05.2011 | Erst zwei Tage nach dem Brandeinsatz bei Uttenreuth wurden die ehrenamtlichen des Fürther THW erneut gefordert. Diesmal löste eine 450 Kilogramm Fliegerbombe einen Vollalarm der Fürther Sicherheitskräfte von Polizei, Technisches Hilfswerk, BRK und Feuerwehr aus. Rund 500 Einsatzkräfte waren in den Abendstunden mit Absperrmaßnahmen, Evakuierungen und verkehrsregelende Maßnahmen beschäftigt. Um die 2500 Anwohner wurden in einem Radius von 300 Metern evakuiert und in Schulen untergebracht. Zusätzlich mussten die Bewohner eines Altenheims unweit der Fundstelle umgelagert werden.

Zahlreiche Straßen und Hauptverkehrsadern waren den ganzen Abend gesperrt.
Um die Evakuierungen und Straßensperrungen kümmerten sich auch die 80 Einsatzkräfte des Fürther THW. Knappe vier Stunden dauerte der Einsatz bis kurz nach 21:30 Uhr die Fliegerbombe erfolgreich entschärft werden konnte.

 




Scheunenbrand in Weiher / Uttenreuth

29.05.2011 | Auf Anforderung des OV Baiersdorf unterstützte das Fürther THW mit der Fachgruppe Räumen die Kollegen der Feuerwehr und des THW bei dem Scheunenbrand im Ortsteil Weiher. Die Fürther THW-Einsatzkräfte rückten gegen 2 Uhr mit dem Tiefladerzug, beladen mit Bergeräumgerät, von der Unterkunft ab. An der Einsatzstelle wurde mit dem Polyp am Anbaugerät des Radladers die Glutnester an der einsturzgefährdeten Scheune geöffnet und durch die Feuerwehr gelöscht. Eine Herausforderung waren die engen Platzverhältnisse an der Einsatzstelle sowie die Beschaffenheit des Bodens. Durch den sandigen Untergrund, der durchnässt vom Löschwasser war, blieb nur der Einsatz des Anbaugerätes. Der Einsatz für das Fürther THW war gegen 7 Uhr beendet.

Leitstelle Nürnberg

Bilder: M.Mager








Acht Helferanwärter meistern die Prüfung der
Basisausbildung 1 mit Bravour

28.05.2011 | Acht Helferanwärter legten am Samstag im Ortsverband Erlangen ihre Prüfung der Basisausbildung 1 erfolgreich ab. Rund 120 Stunden wurden sie dazu von dem Fürther AB Michael Wenzel und seinem Team, bestehend aus Helfern und Führungskräften des OV, akribisch vorbereitet. Die „frischen“ THW-Einsatzkräfte wechseln nun in den aktiven Dienst und werden in den beiden Technischen Zügen sowie den Fachgruppen eingegliedert. Das dass Ausbildungskonzept im OV stimmt erkennt man am Ergebnis, 7 von 8 Fürther Prüflinge erreichten ihr Ziel mit 100%.

Die Prüfung zur Basisausbildung 1 ist die Grundlage für den aktiven Dienst im Technischen Hilfswerk. In den Technischen Zügen sowie den Fachgruppen folgen nun die weiteren Ausbildungsabschnitte wie Basisausbildung 2 & 3 um die Kenntnisse weiter zu vertiefen.

Der Ortsverband Fürth gratuliert herzlich zur bestandenen Prüfung.

 




3. Internationales Magirus-Deutz Treffen
 
21.05.2011 | Ende Mai fand das 3. Internationale Magirus-Deutz Treffen statt in Neustadt a.d.Aisch. Da der Veranstaltungsort nicht weit von Fürth entfernt war, rückten auch die Ehrenamtlichen aus Fürth mit ihrem Schmuckstück an. Der Fürther Deutz, Baujahr 1963, war auch gleich der Publikumsmagnet auf dem Volksfestplatz in Neustadt a.d.Aisch. Aber im Vergleich zu manchen Ausstellungs-Oldies fährt der Fürther Deutz noch aktiv als Transport- und Beleuchtungsfahrzeug im THW-Dienst mit. Sicherlich nicht der schnellste - aber der zuverlässigste.



Sauberer Strom


Fürther THW baut saubere Energieerzeugung weiter aus


01.04.2011 | Die Ereignisse in Japan haben es wieder deutlich gezeigt wie wichtig eine sichere, beherrschbare  und saubere Stromerzeugung ist. Bereits 2008 startete das Technisches Hilfswerk in Fürth ein Pilot-Projekt zur sauberen Energieerzeugung mit Sonnenkraft. Die völlig schadstofffreie Solar-Netzersatzanlage war ein voller Erfolg, was dazu führte, dass in den folgenden Jahren die 5 und 8 kVA Stromerzeuger ebenso mit Solar umgerüstet wurden.

Die Entwicklungen schreiten weiter voran und das Energiekonzept im Fürther THW wird ständig optimiert. Ab 2011 erweitern wir unsere Energieerzeugung mit Windkraft. Die zwei Windräder haben einen Rotordurchmesser von knapp vier Metern und wandeln die kinetische Energie zu je 42 kW Stromleistung in der Stunde. Eine Anlagensteuerung regelt die Windnachführung sowie Blattverstellung und Not-Abschaltung. Die erzeugte Energie wird in einem Batteriepuffer geleitet und von dort über Spannungsregler ausgegeben. Wegen der Unstetigkeit des Windes kann die mit Windkraftanlagen gewonnene elektrische Energie allerdings nur im Verbund mit anderen Energiequellen genutzt werden. Daher dient sie als unterstützende Energieversorgung. Sollte die Windkraft komplett ausfallen stehen drei Ergometer zur Verfügung um ein eventuelles Energiedefizit auszugleichen.

Das neue Konzept muss sich nun erst in zahlreichen Tests beweisen bevor es ggf. bei den Fachgruppen Beleuchtung nachgerüstet wird.


April April...


auch hier handelt es sich bei dem Bericht natürlich um einen Aprilscherz. Wir danken trotzdem für die zahlreichen Emails und köstlichen Kommentaren sowie den knapp 1500 Besuchern auf www.thw-fuerth.de allein am 1. April.


Wasserversorgung für festsitzenden Binnenschiffe
 
03.02.2011 | Erst machte das Eis den Binnenschiffern sorgen danach das Hochwasser und nun die Folgen des Hochwassers. Fast vier Wochen sitzen zahlreiche Binnenschiffer am Main-Donau-Kanal (MDK) fest. Der Hafen Nürnberg ähnelt zwischenzeitlich dem in Rotterdam, in Dreier- und sogar Viererreihen sind die Binnenschiffe dort festgemacht weil ein weiterkommen momentan unmöglich ist. Der Grund waren die vergangenen zwei Hochwasser, bedingt durch Starkregen und Schneeschmelze, die Unmassen an Sand- und Schotter angeschwemmt hatten. Im Mündungsbereich der Regnitz, unterhalb der Schleuse Hausen, hatten sich nach Angaben des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) um die 120.000 t Sand und sonstige Massen in der Fahrrinne der Schifffahrt abgelagert. Weitere Ablagerungen im Oberlauf der Main-Donau-Kanals wurden ebenfalls festgestellt. Die Schifffahrt auf dem MDK kann erst wieder vom WSA Nürnberg freigegeben werden wenn die erforderliche Wassertiefe für die Frachtschiffe gewährleistet werden kann. Nach Angaben des WSA soll in Kürze eine einschiffige Fahrrinne bei Hausen temporär hergestellt sein um den Schiffsstau auf dem MDK abzubauen.

Am gesamten Main-Donau-Kanal vom Bereich Berching bis hinter Bamberg versorgen ehrenamtliche des THW bereits seit Jahren festsitzende Binnenschiffer mit Trinkwasser. Auch das Fürther THW war und ist aktuell damit beschäftigt mehrere Schiffe im Bereich Schleuse Nürnberg sowie in Fürth zu betanken. Dabei arbeiten die ehrenamtlichen eng mit dem WSA und der Wasserschutzpolizei zusammen.




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