Einsätze und Aktivitäten 2004
 

16.12.2004 Tödlicher Verkehrsunfall in Fürth

28.11.2004 Brand in der U-Bahn Fürth

25.11.2004 Vorweihnachtliche Bescherung für den Förderverein

18.11.2004 Ausleuchtung am MD-Kanal

13.11.2004 Dr. Günther Beckstein im THW-Ortsverband Fürth

06.11.2004 Fürther THW-Helfer jetzt mit gültigem UKW-Sprechfunkzeugnis

30-31.10.2004 Mot-Marsch 2004

10.10.2004 Erntedank-Festzug in Fürth

02.10.2004 Förderverein beschafft neues Einsatzboot
12.09.2004 Katastrophenschutzübung „Herbstchaos 2004“ in Fürth
05.09.2004 Havariertes Sportboot am Main-Donau-Kanal
18.08.2004 Bahnunfall in Oberasbach - 200 000 Euro Sachschaden
14-15.08.2004 7. Sommernachtsball im Stadtpark Fürth
30.07.-07.08.2004 BR-Radltour
30.07.2004 LKW-Unfall auf der BAB 6
29.07.2004 Sommerfest der Fürther Stadträte im Ortsverband Fürth
17.07.2004 Abschlussprüfung der Grundausbildung
03.07.2004 20 Jahrfeier Förderverein & THW-Unterkunft an der Mainstraße
03.07.2004 Errichtung eines Boule-Platzes
19.06.2004 3. Autobahnskate im Fürth
19.06.2004 Stromversorgung Tucherfest
16.05.2004 "Fit for Fürth" Verkehrsregelnde Maßnahmen im Stadtgebiet
24.04.2004 THW-Fürth hilft Kindergarten
27.03.2004 Bundeskanzler Schröder und Bundesinnenminister Schily im THW-Fürth
24.03.2004 Umgestürzter Baukran

26-27.02.2004 Havariertes Passagierschiff am Main-Donau Kanal

14.02.2004 Neue Einsatzfahrzeuge für das THW in Bayern
29.01.2004 Großübung im Playmobil-Stadion in Fürth
Januar 2004 Lichtmast in Betrieb genommen
Januar 2004 Schweres Erdbeben im Iran

16.12.2004

Tödlicher Verkehrsunfall in Fürth

Gegen 18.50 Uhr ereignete sich in der Ortsmitte von Burgfarrnbach ein folgenschwerer Unfall bei dem ein Fußgänger tödlich verletzt wurde. Ein 77-Jähriger wollte die Würzburger Straße überqueren und wurde dabei von einem Pkw erfasst.
Obwohl die vor dem BRK eingetroffenen Beamten sofort mit der Reanimierung des Fußgängers begannen und diese bis zum Eintreffen des BRK fortsetzten, konnte er nicht gerettet werden. Er verstarb noch an der Unfallstelle.

Alarmiert von der Polizei Fürth leuchteten die THW-Helfer die Einsatzstelle aus und übernahmen die Verkehrsregelung.




28.11.2004

Explosion im U-Bahntunnel

Das Übungsszenario vom 28.11.04 an der über 250 Einsatzkräfte in der Neubaustrecke der U-Bahn zwischen Stadthalle und Klinikum beteiligt waren war folgendes:

Zwischen den Bahnhöfen Stadthalle und Klinikum ereignete sich gegen 9.03 Uhr eine schwere Explosion mit darauf folgender starken Rauchentwicklung. Zur selben Zeit befuhr ein voll besetzter U-Bahnzug der VAG in Richtung Klinikum Fürth den Tunnelabschnitt.
Aufgrund der Explosion kam es zur Unterbrechung des Fahrweges und folglich zu einer Entgleisung. Eine kleine Gruppe von gehfähigen Fahrgästen konnte den Zug verlassen und in Richtung Klinikum flüchten. Die restlichen Fahrgäste verlieben im Zug und mußten von den Einsatzkräften des Feuerwehr und des THW geborgen werden.

Gegen 9:08 Uhr gingen bei den Einsatzzentralen mehrere Notrufe über Handy, des Notrufmelders sowie der Brandmeldeanlage ein. Nach Alarmplan für solche Schadensfälle werden daraufhin sofort sämtliche Feuerwehren aus dem Stadtgebiet, Technisches Hilfswerk, Rettungsdienste, Polizei sowie die VAG alarmiert.

Die alarmierte Berufsfeuerwehr begann sofort nach eintreffen mit der Erkundung und sicherte den Brandschutz. Nach und nach trafen weitere Einheiten an den jeweiligen Bereitstellungsräumen ein und begannen gleich mit den entsprechenden Maßnahmen.
Ausgestattet mit Atemschutz mussten die Einsatzkräfte von Feuerwehr und THW die Verletzten Personen durch die stark verrauchte Tunnelröhre nach außen bringen wo sie dann vom BRK versorgt wurden.

Der THW Ortsverband Fürth war an dieser Übung mit ca. 80 Helfer beteiligt. Gestellt wurden mehrere Atemschutztrupps sowie eine Elektrogruppe zur evtl. Einspeisung, die in Bereitschaft gehalten wurde.







25.11.2004

Vorweihnachtliche Bescherung für den Förderverein Katastrophenschutz Fürth e.V.

Am 25.11.04 übergab Franz Niederreiter von der Sparkasse Fürth dem Förderverein Katastrophenschutz Fürth e.V. im Beisein von Landrätin Dr. Gabrielle Pauli sowie Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung einen Scheck in Höhe von 6000 Euro überreicht.

Investiert wurde die Spende bereits in einen neuen Lichtmast mit einer Lichtleistung von ca. 200000 Lumen. Die Dringlichkeit dieser Anschaffung haben die letzten Einsätze bestätigt.

Der THW Ortsverband Fürth ist eng eingebunden in die örtliche Gefahrenabwehr. Viele qualifizierte Helferinnen und Helfer sind ehrenamtlich dabei zum Wohle der Bevölkerung tätig.
„Der Zivil- und Katastrophenschutz in Stadt und Landkreis Fürth hat durch diesen Beitrag der Sparkasse Fürth eine wichtige Unterstützung gefunden“, freuten sich Landrätin Dr. Gabriele Pauli und Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung bei der offiziellen Spendenübergabe in der THW-Unterkunft an der Mainstraße.

An dieser Stelle danken wir recht Herzlich der Sparkasse Fürth für die großzügige Spende sowie den daran beteiligten Personen.




18.11.2004

Lichtleistung von über 1000000 Lumen am MD-Kanal demonstriert

Zur Darstellung der Beleuchtungsmittel des Technischen Hilfswerks lud der Ortsverband Fürth Vertreter der Polizeidienststellen aus Fürth und Nürnberg, die Wasserschutzpolizei sowie das Wasser- und Schifffahrtsamt nach Fürth an den MD-Kanal ein.

Vor der Demonstration am Kanal wurden die verschiedenen Beleuchtungsmittel im Rahmen einer Präsentation im OV-Fürth dargestellt und die Vor- und Nachteile angesprochen.

Ausgeleuchtet wurden vom OV-Fürth sowie der Fachgruppe Beleuchtung des OV-Nürnberg eine größere Freifläche sowie der Dammbereich des Main-Donau-Kanals. Zusätzlich wurde ein Powermoon auf dem Einsatzboot der Wasserschutzpolizei installiert um die Ausleuchtmöglichkeit auf dem Wasser zu testen.

Eingesetzt wurde die Lichtgiraffen vom OV-Erlangen und Nürnberg. Vom OV-Fürth kam der Beleuchtungsmast, mehrere 1000W Strahler sowie zwei Powermoon zum Einsatz.




13.11.2004

Dr. Günther Beckstein im THW-Ortsverband Fürth

Hoher Besuch kündigte sich wieder einmal für den 13.11.2004 beim THW Ortsverband Fürth an. Am Samstagnachmittag traf Staatsminister Dr. Günther Beckstein ein um sich bei der Bundeseinrichtung, seine Helfer sowie der Jugendgruppe zu informieren. Begrüßt wurde er durch den Ortsbeauftragten von Fürth, Ernst Nützel, MdL Günter Gabsteiger, MdL Petra Guttenberger sowie vom Wasser und Schifffahrtsamt, Anton Gebert. Weitere Vertreter vom Landesverband sowie der Geschäftsstelle fanden sich ebenfalls im Ortsverband ein.

Bei ihren Reden lobten Beckstein sowie Gabsteiger das Engagement der ehrenamtlichen Helfer in zahlreichen Einsätzen und Hilfeleistungen in Bayern aber auch im Ausland. Schließlich gehört der Ortsverband Fürth mit über 55000 Stunden jährlich zu den bundesweit aktivsten würdigte Beckstein. Ebenso gelobt wurde die ausgezeichnete Jugendarbeit die in den letzten Jahren in Fürth geleistet wurde und schließlich auch zu der großen und funktionierenden Jugendgruppe geführt hat.

Für seine Dienste und beispielhafte Zusammenarbeit mit dem THW OV-Fürth wurde Anton Gebert, vom Wasser und Schifffahrtsamt Nürnberg mit der Ehrenmedaillie der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk ausgezeichnet.

Nach den Ansprachen konnten sich die Gäste bei einem Rundgang im Ortsverband von der Leistungsfähigkeit und dem Ausbildungsstand der Helfer sowie den Junghelfern aus der Jugendgruppe überzeugen. Dabei legte der Minister auch selber an verschiedenen Technikstation Hand an und ließ sich dabei alles genauestens erklären.

Im laufe der Veranstaltung wurde noch eine neue Schmutzwasserpumpe von Dr. Günther Beckstein übergeben. Der Freistaat beschaffte im Rahmen eines Hochwasserförderprogramms 12 dieser Pumpen für die bayerischen THW-Ortsverbände.





06.11.2004

Fürther THW-Helfer jetzt mit gültigem UKW-Sprechfunkzeugnis

Anfang November absolvierten sechs Helfer des THW Ortsverbandes Fürth ihre theoretische und praktische Prüfung für den Binnenschifffahrtsfunk (UBI) in Wendelstein. Dabei bestanden alle Helfer mit Bravour und sind nun stolze Besitzer des UKW-Sprechfunkzeugnisses.

Nachdem das neue Einsatzboot im OV-Fürth bereits mit einem UKW-Funkgerät für die Binnenschifffahrt ausgestattet ist und das zweite Einsatzboot ebenfalls nachgerüstet wird, war es erforderlich das notwendige Sprechfunkzeugnis und somit das nötige Fachwissen zu erwerben. Der Einsatz der Funkgeräte erleichtert die Arbeit der THW-Helfer auf dem Main-Donau-Kanal da sie nun auch direkt mit der Schifffahrt oder den Schleusen kommunizieren können.



30-31.10.2004

Kraftfahrerausbildung Mot-Marsch 2004

Ende Oktober führte der THW-Ortsverband Fürth seine jährliche Kraftfahrerausbildung „Mot-Marsch“ (motorisierter Marsch) durch. Diese Sonderausbildung ist seit Jahren bei den jüngeren aber auch bei den älteren Kraftfahrern des OV-Fürth sehr gefragt. Die Strecken sind von Jahr zu Jahr unterschiedlich gestaltet.

Die Großschadensereignisse der letzten Jahre im Inland aber auch im Ausland machten es notwendig das große Fahrzeugkolonnen des Technischen Hilfswerks mit zum Teil 20-40 Fahrzeugen auf den Verkehrswegen in die Katastrophengebiete unterwegs waren. Diese Kolonnen werden nach der StVO als geschlossene Verbände bezeichnet die mit einer Kennzeichnung (blaue Beflaggung) und ggf. Sonderrechte als ein Fahrzeug zu sehen sind. Aus diesem Grund ist es für zivile Verkehrsteilnehmer verboten zwischen den Fahrzeugen der Kolonne sich einzureihen. Das Ziel des geschlossenen Verbandes ist es mit den Fahrzeugen der Kolonne möglichst schnell in einem Stück das Ziel zu erreichen.

Hohe Anforderungen kommen somit auf die THW-Kraftfahrer zu die auf die vorgeschriebenen Abstände nach §27 der StVO achten müssen damit die Kolonne auch als geschlossener Verband bestehen bleibt. Hierbei üben die THW-Helfer z.B. auch, nicht ihre Geschwindigkeit am Vordermann zu richten sondern sich am Hintermann zu orientieren. Wird der Hintermann langsamer, muss der Vordermann auch seine Geschwindigkeit reduzieren. Das führt sich dann bis an die Kolonnenspitze fort.
Für das Führungsfahrzeug ist es nur sehr schwer ersichtlich ob der Verband geschlossen ist da der Abstand vom ersten bis zum letzten Fahrzeug, abhängig von der Anzahl der Fahrzeuge, mehrere Kilometer betragen kann. Deshalb ist es auch zwingend notwendig über den BOS-Funk immer in Kontakt zu bleiben. Diese Aufgabe übernimmt in der Regel das Schlussfahrzeug.

Der Streckenverlauf 2004 führte diesmal durch den mittelbayerischen Raum vom Start in Fürth über Markt Erlbach, Rothenburg o.d.T., Ehingen, Harburg, Wolznach, Neufahrn bis zum Ziel nach Teublitz in der Oberpfalz.
Die 10 Fahrzeuge wurden am Freitag entsprechend vorbereitet und mit der Kolonnenbeflaggung ausgestattet. Im Anschluss gab es dann noch eine Unterweisung bei der die Helfer über die Verhaltensweise und mögliche Gefahren im geschlossen Verband unterrichtet wurden.
Am Samstag starteten dann 30 Kraftfahrer des OV-Fürth pünktlich um 5:30Uhr in der THW-Unterkunft an der Mainstraße. Der Streckenverlauf für Samstag und Sonntag wurde wieder in mehrere Sektoren aufgeteilt damit verschiedene Führungskräfte die Gelegenheit hatten die Kolonne führen zu können.
Der Weg war das Ziel, denn keiner der Führungskräfte kannte die Strecke. Vorgabe war wie jedes Jahr die Autobahnen nur für die Heimreise am Sonntag zu nutzen. Auch die breiten Schnellstraßen waren nur bedingt zu verwenden. Im Führungsfahrzeug musste man sich ständig nach den örtlichen Gegebenheiten orientieren und z.B. Brückenhöhen oder Gewichtsbelastungen der Brücken immer im Auge behalten. Gegen 18Uhr erreichte dann die Kolonne das Ziel in Teublitz.

Die Rückreise traten die Helfer der OV-Fürth am Sonntag gegen 9Uhr an. Nach Ankunft im OV-Fürth wurden die Fahrzeuge noch gewaschen und wieder einsatzbereit gemacht. Zurückgelegt wurden an diesem Wochenende an die 550 km auf Dorf-, Land-, und Verbindungsstraßen.





10.10.2004

Erntedank-Festzug in Fürth

Bei strahlendem Sonnenschein fand der traditionelle mittelfränkische Erntedank-Festzug in Fürth statt. 65 geschmückte Festwagen und 25 Kapellen und Spielmannszüge präsentierten sich auf der ca. 3km langen Strecke zwischen der Fürther Südstadt und dem Rathaus. Die Königin der fränkischen Kirchweihen lockte in ihrer 90. Auflage auch dieses Jahr weit über 150000 Zuschauer zum Festzug.
Selbst der Bayerische Rundfunk verzeichnete eine Einschaltquote von 10.4 Prozent was in Zahlen 300000 Zuschauer an den Fernsehgeräten bedeutet. Eine Steigerung um einen Prozent zum Vorjahr.

Der Erntedank-Festzug der Fürther Kirchweih wird neben dem Festumzug des Oktoberfestes in München live im Bayerischen Rundfunk übertragen.

Mit rund 90 Helferinnen und Helfer war auch das THW-Fürth wieder mit verkehrsregelenden Maßnahmen und der Streckensicherung beschäftigt. Weiterhin wurde auch wieder das Zugende mit zwei Schlussfahrzeugen begleitet und gesichert.




02.10.2004

Förderverein beschafft neues Einsatzboot

Ende September traf das neue Einsatzboot vom Typ RTB-LGL 400-BKL der Firma Barro im OV-Fürth ein. Mit einer Länge von 4m hat das neue Arbeitsboot eine Zuladung von knapp einer Tonne und erfüllt die aktuelle Feuerwehrnorm nach DIN 14961. Die Bugklappe erleichtert zusätzlich das Be- und Entladen. Der Flachboden und die angebrachten vier Räder bieten optimale Voraussetzungen auch für den Hochwassereinsatz mit oder ohne Motor.

Nachdem die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk und somit auch der THW Ortsverband Fürth die Zuständigkeit auf den Bundeswasserstraßen hat, zu dem auch der Main-Donau-Kanal zählt, war es dringend notwendig ein funktionelles Arbeitsboot als Ersatz für das aus Altersgründen ausgesonderte Schlauchboot zu finden. Zumal die Fachkompetenz des OV-Fürth am MD-Kanal von den dafür zuständigen Behörden und Dienststellen sehr gefragt ist was auch die letzten Einsätze gezeigt haben. Hinzu kommt auch die optimale Lage direkt am MD-Kanal.

In den nächsten Wochen folgen noch diverse Um- und Anbauarbeiten damit das neue Boot danach ausgestattet mit Licht- und Signalanlagen sowie Binnenschifffahrtsfunk offiziell übergeben werden kann.

An dieser Stelle dankt der OV-Fürth ganz besonders dem Förderverein „Freunde Katastrophenschutz e.V.“, der die Anschaffung ermöglichte und somit das Leistungsspektrum des Ortsverbandes Fürth weiter stärkt. Ebenso bedanken wir uns bei der Wasserschutzpolizei Nürnberg die uns bei der Auswahl des richtigen Bootstypen intensiv unterstützte und weiterhin unterstützt.





12.09.2004

Katastrophenschutzübung „Herbstchaos 2004“ in Fürth

Zum Abschluss des diesjährigen OrgL-Lehrgangs (Organisatorischer Leiter Rettungsdienst) veranstalteten die ASB-Schulen in Bayern am 12.09.2004 eine groß angelegte Katastrophenschutzübung in Fürth.

Beteiligt waren ca. 800 Einsatzkräfte von Rettungsdiensten, THW, Feuerwehr, Bundeswehr, Polizei sowie weitere Hilfsdienste. Am Übungstag wurden verschiedene Übungsszenarien wie Verkehrsunfälle, Brände, Explosionen, Gefahrgutunfälle und verschüttete Personen simuliert. Dabei mussten über 100 verletzte und betroffene Personen von den Einsatzkräften geborgen und versorgt werden. Um eine möglichst reelle Situation zu schaffen wurden die Verletztendarsteller entsprechend präpariert und auf ihre Rolle eingewiesen.

An der ersten Einsatzstelle „A-Dorf“ ereignete sich ein folgenschwerer Verkehrsunfall mit ca. 25 Verletzten. Beteiligt waren ein Munitionstransporter der Bundeswehr, ein Kleinlaster sowie mehrere PKW. Einige davon gerieten sofort in Brand. An dieser Schadensstelle mussten die THW-Einsatzkräfte mit dem Autokran verschiedene Hindernisse beseitigen.
An der zweiten Einsatzstelle in „B-Dorf“ simulierte man einen Brand im Klinikum. Hier mussten sich die Einsatzkräfte um weitere ca. 60 verletzte Personen kümmern. Die THW-Bergungsgruppen mussten in B-Dorf Erkundungen durchführen sowie im Kellerbereich mehrere Verletzte mit hydraulischen Hebewerkzeugen und Hebekissen bergen. Weitere THW-Trupps kümmerten sich um die Ausleuchtung im Kellerbereich sowie das öffnen von versperrten Zugängen für die anschließende Verletztenbergung.

Zeitgleich wurde die FüGK (Führungsgruppe Katastrophenschutz) welcher das THW vertreten durch den Ortsbeauftragten Ernst Nützel und sein Stellvertreter Thomas Römisch angehören, einberufen. Bei dieser Übung der FüGK ging man von einer giftigen Rauchsäule aus, die von der Schadensstelle in B-Dorf in Richtung Fürther Klinikum zog. Aus diesem Grunde musste das gesamte Klinikum evakuiert werden..

 
 
 


05.09.2004

Havariertes Sportboot am Main-Donau-Kanal

Am 05.09.04 gegen 18:30Uhr, befuhr ein Sportboot den MD-Kanal auf Höhe Burgfarrnbach in Bergfahrt. Aus noch ungeklärter Ursache verzeichnete der Freizeitskipper plötzlichen Wassereinbruch im Maschinenraum des Innenbordmotors mit gleichzeitigen Ausfall der Maschine.
Der Bootsführer konnte sein Fahrzeug noch ans Ufer manövrieren und legte es auf die befestigte Schrägböschung. Durch die Schräglage trat kontaminiertes Bilgenwasser aus.

Die Alarmierten Feuerwehren begannen sofort mit den Ölwehrmaßnahmen und sicherten den Brandschutz.
Nachdem der OV-Fürth gegen 20:20Uhr von der Wasserschutzpolizei Nürnberg zur Bergung des Sportbootes alarmiert wurde rückten die Helfer kurz danach mit GKW1, Kran und Beleuchtungswagen aus.
Vor der Bergung sorgten die THW-Helfer für ausreichend Licht an der Unfallstelle. Dazu wurde der Beleuchtungswagen in Stellung gebracht. Danach konnte mit der eigentlichen Bergung des Bootes begonnen werden die selber ohne Probleme verlief. Nach der Bergung wurde das noch im Boot befindliche Bilgenwasser abgepumpt und ordnungsgemäß entsorgt. Für die weiteren Ermittlungen der WSP wurde das Sportboot sichergestellt und auf das Gelände des OV-Fürth verbracht.

Die Schifffahrt konnte während des gesamten Einsatzes aufrechterhalten werden.


 


18.08.2004

Bahnunfall in Fürth / Oberasbach - 200 000 Euro Sachschaden

Am Mittwochabend kollidierte ein aus Nürnberg kommenden Güterzug mit einem auf dem Bahnübergang stehenden Traktor und schob diesen mehrere hundert Meter vor sich her. Es entstand Sachschaden in Höhe von 200 000 Euro.

Nach Polizeiangaben kam der Traktor am beschrankten Bahnübergang nach ersten Erkenntnissen wegen technischem Defekt genau auf dem Gleiskörper zum Stehen. Der 52 jährige Landwirt konnte sich im letzten Moment in Sicherheit bringen und kam mit einem Schock davon, ebenso der Zugführer der im letzten Moment in den hinteren Bereich der Lok sprang.

Ein Personenzug, welcher die Bahnlinie Ansbach - Nürnberg befuhr, musste eine Betriebsbremsung einleiten.

Ein größeres Unglück konnte vermieden werden da die Lok nicht von den Gleisen sprang. Die Unglückstelle lag inmitten eines Wohngebietes und zudem waren unmittelbar hinter der Lok zwei Kesselwägen mit Treibstoff die unversehrt blieben. Zwei Minuten vor dem Unfall passierte eine ICE von Stuttgart kommend die Unglückstelle.

Der OV-Fürth unterstützte die Feuerwehren Stein, Zirndorf, Oberasbach und Rehdorf bei der Bergung und Ausleuchtung der Einsatzstelle. Um den Weg zu ebnen legten die Helfer mittels Radlader Fahrbahnplatten der D-Brücke zwischen die Gleise. Im Anschluss wurde versucht den Traktor mit der 10t Winde des GKW1 von den Gleisen zu ziehen was aber wegen der Kippgefahr abgebrochen werden mußte. Als sicherer erwies sich die Bergung mit dem Radlader was auch ohne Probleme funktionierte.

Der Einsatz konnte gegen 1Uhr beendet werden.

 


14.08.2004

7. Sommernachtsball im Fürther Stadtpark

Der größte Open-Air-Ball in Bayern lockte bereits in seiner 7. Auflage tausende Nachtschwärmer in den Fürther Stadtpark. Im Smoking, der Abendrobe oder im Frack flanierten zahlreiche Besucher durch den Stadtpark um das einmalige Ambiente zwischen Blumen, Brunnengeplätscher und Lichtspielen zu genießen.
Auf drei Tanzflächen mit Livemusik und einer Open-Air Disco konnten die rund 5000 Besucher ihr Tanzbein schwingen und sich amüsieren. Für das leiblich Wohl kümmerten sich vier Gastronomiebetriebe, zahlreiche Cocktails- und Champagnerbars sowie Kaffee- und Eisstände.
Ein Highlight zu späten Stunde war wie in den letzten Jahren auch schon das mit klassischer Musik unterlegte Feuerwerk.

Von Anfang an mit dabei sind auch die THW-Ortsverbände Fürth und Erlangen bei dieser Veranstaltung. Zusammen stellen die Helfer der Ortsverbände die Infrastruktur sicher. Gerne blickt man zusammen mit dem Veranstalter an die Anfangszeiten zurück. Für ein paar Bands, eine paar Buden und ein paar Lichtspielen genügte vor sieben Jahren eine 60 kVA Polyma, diverse Kabel und einige Helfer vom OV-Fürth und OV-Erlangen die mit Improvisation die Versorgung der Veranstaltung sicherten. Damals hatte man auch noch nicht so richtig gewußt was da auf alle zukommen würde.

Mittlerweile hat der Sommernachtsball aber eine Größe erreicht, bei der alles organisiert sein will um einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung zu Gewährleisten. Was beim ersten Sommernachtsball die 60 kVA Polyma vom OV-Erlangen genügte, müssen heute 5 Netzersatzanlagen mit einer Leistung von ca. 400 kVA vom Ortsverband Fürth und Erlangen die Stromversorgung sicherstellen. Über drei Kilometer Kabel und zahlreiche Schaltschränke müssen im Hintergrund verteilt, verlegt und auch geprüft werden. Dazu kommen noch 1200m Trinkwasserschläuche und 800m Abwasserschläuche für die Gastronomiestände. Da zahlreichen Kabel und Schläuche auch die Wege kreuzen ist es auch notwendig sogenannte „Übergänge“ in Form von Gerüstbausätzen des THW oder einfacheren Holzkonstruktionen zu errichten.

Was damals noch Improvisation und Arbeit für zwei Tage war, erledigen heute routiniert im Schnitt 90 THW-Helfer in 6 bis 7 Stunden. Einzig bei der Elektroüberprüfung kann es hin und wieder etwas länger dauern da nicht jeder Gastronomiestand die neuesten Geräte einsetzt. Doch auch hier zeigt sich die Routine der Elektriker vom OV-Fürth und OV-Erlangen da ihnen die meisten Gastronomen mit ihren Ständen und dazugehörigen Geräten bestens bekannt sind.

 

 
 
 


30.07. - 07.08.2004

BR-Radltour 2004

Tagsüber radeln und abends feiern war auch bei der Jubiläumstour das Motto der Teilnehmer. In seiner 15. Auflage fand auch dieses Jahr wieder die BR-Radltour quer durch Bayern statt. Angefangen am Schliersee ging die Strecke über Wasserburg, Moosburg, Abendsberg, Neumarkt, Forchheim nach Lichtenfels. Ingesamt 513 Kilometer in sechs Etappen wurde den 1200 Teilnehmern bei sommerlichen Temperaturen abverlangt. Doch wem das zuviel wurde hatte die Möglichkeit in die Besenwagen umzusteigen.
Bevor die Tour allerdings startete, brachte Jeanette bei der Auftaktparty am Schliersee die Radler richtig auf Touren. Weitere Highlights waren die Spider Murphy Gang, Chris Norman, Uriah Heep, die Leningrad Cowboys und die Band „Abba Fever“.

Von Anfang an dabei ist auch das Technisches Hilfswerk. Die ganze Woche lang begleiten die 23 THW-Kräfte die Radltour. Mit ihren fünf Hängerzügen und zwei Sattelzügen transportieren sie Tonnen von Gepäck und 1250 Matratzen von einer Etappe zur nächsten. Zusätzlich sichern THW-Kräfte zusammen mit der Polizei die Strecke ab und kümmern sich um liegengebliebene Radler.

 

 


30.07.2004

LKW-Unfall auf der BAB 6

Gegen 5 Uhr ereignete sich ein LKW-Unfall auf der BAB6 in Höhe der Ausfahrt Schwabach West. Der Gliederzug drehte sich um ca. 180° und stürzte in den Straßengraben. Für die Bergungsmaßnahmen wurde der OV-Fürth kurz nach 6Uhr alarmiert.

 


29.07.2004

Sommerfest der Fürther Stadträte im Ortsverband Fürth

Wie auch schon im vergangenen Jahr hielten die Stadträte und Amtsleiter der Stadt Fürth vor der Sommerpause ihr Sommerfest im Ortsverband Fürth ab.
Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen fühlten sich die Gäste sichtlich wohl. Die Verpflegung stellte die Fa. Hofmann Menü mit köstlichen Mahlzeiten sicher.

Während der Veranstaltung konnte auch Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung das neue Jugendfahrzeug, welches am selben Tag noch geliefert wurde, vorgestellt werden.
OB Jung setzte sich zusammen mit Fritz Rudolf Körper, Parlamentarischer Staatssekretär des BMI bei einer Veranstaltung im Februar diesen Jahres für das dringend benötigte Jugendfahrzeug ein.



17.07.2004

Abschlussprüfung der Grundausbildung

Für die 8 Helferanwärter aus dem Ortsverband Fürth wurde die Abschlussprüfung zum Heimspiel. An 6 Stationen mussten die Helfer die Prüfungen für z.B. Motorsäge, hydraulischen Rettungsgeräten, Leitern, Beleuchtung ablegen. Dank der hervorragenden Ausbildung bestanden alle THW´ler aus dem OV-Fürth mit Bravour.

Insgesamt wurden ca. 50 Helferanwärter aus den Ortsverbänden Fürth, Ansbach, Feuchtwangen, Neustadt/A, Schwabach, Bad Staffelstein, Forchheim und Hassfurt von den 12 Prüfern geprüft.



03.07.2004

20 Jahre Förderverein & THW-Unterkunft an der Mainstraße

Am Samstag den 03.07.04 fand im Rahmen einer Grillparty die Feier zum 20jährigen Bestehen des Förderverein Katastrophenschutz e.V. sowie der THW-Unterkunft an der Mainstraße statt.
Zahlreiche Gäste fanden sich in der Unterkunft ein und bewunderten die Jugendarbeit die auch bei dieser Veranstaltung im Mittelpunkt stand. An zahlreichen Stationen präsentierten sich die Junghelfer und luden die Gäste zum probieren ein. Ehemalige THW´ler staunten über die heutige Ausstattung die sich mit der damaligen Zeit nicht mehr vergleichen lässt.
Besonders Stolz war der OV-Fürth, nachdem er unser Gründungsmitglied Ernst Feist begrüßen durfte.

Die neue Unterkunft...
Über die Unterkunft selber tauchten bereits 1965 die ersten Gerüchte auf. Konkret wurde die Planung aber erst 1972. Zehn Jahre Planung scheinen für ein Objekt dieser Größe sehr viel. Fünf verschiedene Grundstücke standen im Gespräch. Nachdem sich aber alle Beteiligten einig waren, ging es dann Schlag auf Schlag. Am 6. Juli 1982 begannen die Bauarbeiten, die nur im Winter ruhten. Bereits am 6. Mai 1983 feierte man Richtfest.

Arthur Sperck, damaliger Leiter des Finanzbauamtes Nürnberg, verglich in seiner Richtfest-Ansprache das Erscheinungsbild mit einem bäuerlichen Einzelgehöft.
Recht hatte er!

Die THW´ler aber auch die Gäste fühlen sich heute noch wohl auf ihrer „Ranch“.

Ehrungen...
Am Abend wurden dann noch verdiente Helfer vom Oberbürgermeister der Stadt Fürth, Dr. Thomas Jung, MdB Marlene Rupprecht, MdB Christian Schmitt, MdL Günther Gabsteiger geehrt. Das Helferzeichen in Gold bekamen Thorsten Feist, Thomas Regel, Sascha Lankes und Jens Fischer. Das Helferzeichen in Gold mit Kranz bekamen Frank Smude und Christian Sendelbeck.

 


03.07.2004

Errichtung eines Boule-Platzes

Auf Initiative des Freundeskreises Fürth-Limoges und der Vermittlung von Limoges- und Altstadtfreund Herbert Regel legten Helfer vom Ortsverband Fürth im Hinterhof der Lim-Hauses einen Bouleplatz an.

 



19.06.2004

3. Autobahnskate 2004 in Fürth

Trotz zahlreicher Feste in der Umgebung und dem EM-Spiel der Nationalmannschaft ließen es sich wieder einmal tausende Skater nicht entgehen beim dritten Autobahnskate auf der Süd-West-Tangente dabei zu sein. Anfänglich konnte sich das Wetter nicht so richtig entscheiden doch pünktlich zum Abend hin riss die Wolkendecke auf und die Sonne kam zum Vorschein.

Wie die Jahre zuvor auch begann die Party bereits auf dem Gelände mit Musik, Gastronomie und Infoständen. Angeführt wurde der Skate von Big Foot, einem großen Truck mit ohrenbetäubender Tanzmusik. Vom Start und Ziel am Hafenbecken aus konnten ein oder zwei Runden zu je 10 Kilometern gelaufen werden. Im Anschluss fand auf dem ehem. Kasernengelände in Atzenhof bis Mitternacht die Abschlussparty statt. Dort sorgte Tanzmusik, ein Skatepark, Hüpfburg, ein Human Table Soccer und einiges mehr für Spaß und Unterhaltung.

Die Helferinnen und Helfer vom THW Fürth waren wieder für die Autobahnsperrung und verkehrsregelnde Maßnahmen eingesetzt. Die Fachgruppe Infrastruktur kümmerte sich um die Stromversorgung und Infrastruktur auf dem Partygelände.

 

 
 


24.04.2004

THW-Fürth hilft Kindergarten

Im Kindergarten Unterfarrnbach, Mühltalstr. 122, musste wegen Baufälligkeit das alte Gartenhäuschen abgerissen werden.
Für die Kindergartenkinder baute das THW in Rekordzeit ein neues größeres Gartenhaus wieder auf.



27.03.2004

Bundeskanzler Schröder und Bundesinnenminister Schily im THW-Fürth

Wieder einmal konnte der Ortsverband Fürth hochrangige Politiker in der Unterkunft an der Mainstraße begrüßen. Mittlerweile gibt sich die Politprominenz im THW-Fürth die Klinke in die Hand doch diesmal war es was ganz besonderes. Gegen Mittag landetete Bundeskanzler Gerhard Schröder auf dem THW-Gelände an der Mainstraße. Begrüßt wurde er vom Ortsbeauftragten von Fürth, Ernst Nützel.
Im Anschluss hatten die Junghelfer der Jugendgruppe Fürth die Gelegenheit mit Schröder zahlreiche Bilder zu machen sowie Fragen zu stellen.

Am Nachmittag konnte der Ortsverband Fürth bereits zum dritten Mal Bundesinnenminister Otto Schily begrüßen. Während Kanzler Schröder die Reise auf dem Luftweg bestritt war Schily von München nach Fürth per Auto unterwegs gewesen. Die Abreise nach Berlin bestritt er allerdings wie Schröder über den Luftweg so dass im Ortsverband Fürth zeitweise zwei Eurocopter des BGS standen.
Otto Schily ließ es sich aber auch nicht nehmen, sich in seinem THW umzuschauen und die Helferinnen und Helfer sowie die Jugendgruppe zu begrüßen. Ebenso sprach er mit den Helfern und lobte die ehrenamtliche Arbeit, sowie die so wichtige Jugendarbeit, die in den zahlreichen Ortsverbänden geleistet wird.

Hintergrund des Besuches war der SPD-Parteitag in der Fürther Stadthalle. Aufgrund der momentanen Sicherheitslage entschied sich das BMI zur einer Landung im Ortsverband Fürth da die Unterkunft den nötigen Platz und den Schutz bietet.

Während den Landungen und den Starts der Hubschrauber waren mehrere THW-Helfer mit Absperr- und Sicherungsmaßnahmen rund um der Unterkunft beschäftigt.
Die Küchenmannschaft vom OV-Fürth verpflegte zusätzlich die rund 150 an der Stadthalle Fürth eingesetzten Einsatzkräfte der Polizei.

 





24.03.2004

Umgestürzter Baukran

Aus noch ungeklärter Ursache kamen die Ausgleichsgewichte eines Baukranes ins Rutschen und begruben einen Bauarbeiter unter sich. Daraufhin kippte der Kran auf ein benachbartes Hausdach.
Zur Bergungs- und Sicherungsarbeiten wurde vom OV-Fürth der Autokran und ein GKW von der Berufsfeuerwehr Fürth alarmiert.



26-27.02.2004

Havariertes Passagierschiff am Main-Donau Kanal

Die Überführungsfahrt der 12.6 Millionen Euro teuren MS Gracioso endete am 26.02.2004 an der Schleuse Leerstetten am Main-Donau-Kanal. Ein eingedrücktes Bugfenster auf der Steuerbordseite zwang die 130 Meter lange und 1500 Tonnen schwere Gracioso auf den 4.5 Meter tiefen Grund des Kanals.
Da das Passagierschiff für den Main-Donau Kanal überdimensioniert war mußte die Gracioso Wasser in die Ballasttanks aufnehmen um einen größeren Tiefgang zu erreichen. Das war die Voraussetzung um die Brücken sowie die Schleusen am MD-Kanal passieren zu können was aber die folge hatte das die Bullaugen des Unterdecks unter den Wasserspiegel sanken. Für solch eine Belastung bis zu einem bestimmten Druck waren diese Bullaugen auch zugelassen. Nach Angabe der Wasserschutzpolizei Nürnberg hatte jedoch ein Stück Treibholz das bei einem Anlegemanöver zwischen der Kaimauer und dem Bullauge geriet den Bruch der Scheibe verursacht.

Der THW Ortsverband Fürth wurde am 26.02.2004 um 7:30Uhr von der Wasserschutzpolizei Nürnberg angefordert um im Rahmen eines Erstangriffes das Leck geschlagene Schiff leer zu pumpen. Dazu wurde die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen des OV-Erlangen sofort nachalarmiert. Beim eintreffen an der Einsatzstelle versuchten bereits Taucher der Wasser- und Schifffahrtsamtes und der BF-Nürnberg das Bullauge abzudichten. Nach Absprache mit den Kräften vor Ort brachten die Helfer die Pumpen in Stellung und begannen mit dem abpumpen.
Während die Pumpen in Betrieb gingen wurde die Ölsperre des THW OV-Hilpoltstein nachalarmiert um weitere Umweltschäden zu verhindern. Die Schifffahrt war zu der Zeit komplett gesperrt.

Im lauf des Tages kamen noch die Ortsverbände Roth, und Paffenhofen hinzu. Gemeinsam konnte mit einer Pumpenleistung von über 30 Kubikmeter das Schiff wieder angehoben werden.

Der Einsatz konnte für die Helfer des OV-Fürth am späten Nachmittag des 27.02. beendet werden. Beteiligt waren dabei 29 Helfer in vier Schichten.


   


14.02.2004

Neue Einsatzfahrzeuge für das THW in Bayern

FÜRTH – 22 neue Einsatzfahrzeuge mit einem Wert von insgesamt 2,2 Millionen Euro hat
Fritz Rudolf Körper, Parlamentarischer Staatssekretär des Bundesministerium des Inneren, an Vertreter des Technischen Hilfswerks (THW) am vergangenen Samstag in Fürth übergeben. Begleitet wurde H. Körper an diesem Tag von THW Vizepräsident Manfred Matthies, dem Landesbeauftragten für Bayern, Dietmar Löffler und dem Oberbürgermeister der Stadt Fürth Dr.Thomas Jung. Ebenso anwesend waren Vertreter der THW-Jugendleitung sowie der Polizei und der Feuerwehr.

Den größten Anteil dieser Investition, von der verschiedene Ortsverbände profitieren, machen 13 Gerätekraftwagen vom Typ 1 aus. Sechs Mannschaftstransportwagen (MTW) wurden an Jugendgruppen aus Bayern übergeben, zwei Tieflader und ein Dienstwagen für die Geschäftsstelle Fürth des Technischen Hilfswerks ergänzen ebenfalls die Palette der Neuerungen.

 



29.01.2004

Großübung im Playmobil-Stadion in Fürth

Während eines Fußballspieles stürzen Teile der Dachkonstruktion und der Tribünen ein. Dies war das Szenario einer Großübung der Polizei im Playmobil Stadion bei der auch THW, Feuerwehr und Rettungsdienste beteiligt waren.
Die Bergungsgruppen waren damit beschäftigt Verletzte mittels Hebekissen und Rollglis zu befreien. Die FG Infrastruktur hatte Gasflaschen zu sichern und sich um die Stromeinspeisung mit dem 100kvA und 165kvA zu kümmern. Die FG Räumen hatte den Auftrag mit dem Zweischalengreifer an dem Anbaugerät Trümmer zu beseitigen. Mittels Autokran wurde in Zusammenarbeit mit der Höhenrettungsgruppe der BF Fürth das Bergen und Sichern auf dem Tribünendach simuliert.
Die Versorgung für die ca. 450 beteiligten stellte die Küchenmannschaft des
OV-Fürth sicher.

 



Januar 2004

Es werde Licht...

Seit Januar ist der neue Lichtmast im OV-Fürth in Betrieb.
Mit einer Lichteinheit von 2x400 W Natrium und 2x400 W Metalldampf, die sich bis auf 7 meter ausfahren lassen, wird eine Lichtstromleistung von 194000 Lumen erreicht. Zusätzlich stehen noch zwei Powermoon zur Verfügung. Verlastet wurden die Lichteinheiten auf dem „Oldie“ vom OV-Fürth. Nachdem den Beleuchtungswagen immer ein GKW begleitet stehen nochmals weitere 4 x 1000W Scheinwerfer zur Verfügung.

 



Januar 2004

Schweres Erdbeben im Iran

"Winterbekleidung für Kinder in Bam" - Welle der Hilfsbereitschaft

Bonn/Teheran. Die Sammlungen für die Aktion "Winterbekleidung für Kinder in Bam" in den THW-Ortsverbänden sind beendet. Bundesweit waren fast alle THW-Geschäftsführerbereiche daran beteiligt. In einer Welle der Hilfsbereitschaft wurden seitens der Bevölkerung rund 1000 Tonnen Kleidung zusammengetragen. Das THW hat nun in Heiligenhaus, Hamburg, Mainz und Memminger Berg Kleiderlogistikzentren eingerichtet, dort werden die Spenden sortiert und für den Versand fertig gemacht.

Unterdessen konnten bereits rund 20 Tonnen neuwertige Kleidung nach Bam gebracht werden, dort wird sie von Mitarbeitern des iranischen Roten Halbmonds an notleidende Kinder verteilt. Die iranische Fluggesellschaft Iran Air wird in den nächsten Wochen auch weiter Zuladungen vom THW entgegennehmen und kostenlos in den Iran liefern. Darüber hinaus werden bis Mitte Februar zusätzlich rund 25 Container mit Kleidung auf dem Seeweg in den Iran gebracht und an das Netzwerk der iranischen Hilfsorganisationen übergeben. Die Spedition Dachser sowie die Daimler Chrysler AG haben ebenfalls ihre Unterstützung zugesagt: Sie werden auf dem Landweg weitere 16 Wagenladungen Hilfsgüter in den Iran bringen. Der von der iranischen Regierung und den Hilfsorganisationen angemeldete Bedarf an Winterbekleidung ist dann gedeckt. Darüber hinaus haben sich neben dem THW auch zahlreiche internationale Hilfsorganisationen an den Hilfslieferungen für den Iran beteiligt.

Damit ist die Aktion "Winterbekleidung für Kinder in Bam" für das THW allerdings noch lange nicht abgeschlossen. Dank der überwältigenden Hilfsbereitschaft wird das THW mit den Gütern weitere Hilfsprojekte in aller Welt beliefern. In nächster Zeit werden THW-Hilfsgütertransporte auf dem Landweg nach Rumänien, Bulgarien, Weißrussland, Litauen und die Ukraine aufbrechen, um auch dort Kindern in Not zu helfen. Darüber hinaus werden auf Wunsch der mauretanischen Regierung auf dem Seeweg 10 Container mit Winterbekleidung in das afrikanische Land geliefert. Ein Teil davon geht zu Partnerorganisationen in Mali und Senegal.

Das Technische Hilfswerk ist als Regierungsorganisation Partner aller Hilfsorganisationen und hat mit der Sammelaktion "Winterbekleidung für Kinder in Bam" zahlreiche kleinere und größere Organisationen erreicht, die nun das THW gebeten haben, ihnen überschüssige oder nicht benötigte Kleidung, wie beispielsweise Erwachsenenbekleidung, für eigene nichtkommerzielle Hilfsprojekte im Ausland zur Verfügung zu stellen. Diesen Wünschen konnte das THW nach sorgfältiger Prüfung entsprechen.